Erfahrungsberichte MiK

„Ich lerne immer noch dazu. Durch die Kinder und durch das Studium“
Studierende berichten über Ihre Erfahrungen und beschreiben, was das berufsbegleitende Studium für sie persönlich und beruflich bedeutet.

Ina Fuhrmeister-King

Ina Fuhrmeister-King ist seit 16 Jahren Erzieherin, alleinerziehende Mutter und hat 2013 den berufsbegleitenden Bachelor Musik in der Kindheit in Frankfurt erfolgreich abgeschlossen. In einem Interview berichtete sie 2012 über ihre Motivation und Studienerfahrungen:

„Ich hatte schon immer nach der passenden Weiterbildungsmöglichkeit mit dem Schwerpunkt Musik gesucht. Ich wollte Musik und meine Erfahrungen als Erzieherin gerne zusammenbringen. Musikpädagogische Hintergründe, sowie Sichtweisen in Bezug auf den Umgang mit Musik haben sich bei mir durch das Studium erweitert bzw. verändert. Man kann sich auf etwas berufen, da man sich ausführlich mit der Materie befasst hat und auf wissenschaftliches Hintergrundwissen stützen kann.Die Kinder kann ich nun besser einschätzen und überfordere sie nicht, wie es mir vorher leider manchmal passierte. Vorgehensweisen, wie man neue Lieder mit den Kindern einübt sowie kindgerechte Stimmbildung, Bodypercussion lasse ich jetzt regelmäßig in den KindergartenAlltag einfließen; und von den Kindern kommt: ‚Wir wollen es nochmal hören, spielen, singen oder tanzen.‘ Durch die Musik eröffnet sich den Kindern ein neues Tor, sogar eine neue Welt.“

Ellinor Zielke

Ellinor Zielke hat den berufsbegleitenden Bachelor Musik in der Kindheit am Standort Frankfurt 2013 erfolgreich abgeschlossen und arbeitet Vollzeit als Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Lüneburg. In einem Interview berichtete sie 2012 über ihre Erfahrungen während des Studiums.

„Ich habe von Anfang an das im Studium neu erworbene Wissen in meinen Arbeitsalltag einbezogen. Heute etwas reflektierter als zu Beginn des Studiums.

Ich habe vieles, was im Studienbrief stand, sofort mit den Kindern zusammen ausprobiert. Das hat nicht immer auf Anhieb funktioniert. Doch inzwischen nehmen die Kinder viel mehr wahr, besonders was Klänge und Geräusche angeht. Wir machen z.B. die Tür auf und die Kinder sagen: ‚Oh, ich kann den Regen hören. Lass die Tür auf, das klingt so schön.‘ Das sind ganz einfache Dinge, bei denen ich selbst mich immer wundere, dass den Kindern so etwas auffällt. Das war vorher nicht der Fall. Sie machen ganz viele neue ästhetische Erfahrungen und merken, dass sie sich weiter entwickeln. Ich lerne immer noch viel dazu. Durch die Kinder und durch das Studium.“