Fka: Modellprojekt

„Frauen kommen an“ (Fka1 / fka2) ist ein von der Frankfurter Stiftung CITOYEN initiiertes Modellprojekt für geflüchtete Frauen im Rheingau-Taunus-Kreis, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Integrationschancen von Frauen mit Bleibeperspektive bzw. Bleibeberechtigung nachhaltig zu verbessern und ihre Eigeninitiative zu stärken.

Die Stiftung Citoyen hat das Projekt 2017 speziell für geflüchtete Frauen entwickelt. Denn, so erklärt Beate Gottschall, Vorsitzende der Stiftung CITOYEN: „Die Potentiale der Frauen werden bisher viel zu wenig berücksichtigt. Weil Integration aber nur dann gelingen kann, wenn Frauen ganz aktiv in diesen Prozess mit eingebunden sind, will die Stiftung durch dieses Modellprojekt geflüchteten Frauen eine berufliche Perspektive eröffnen.“

Das Ziel dieses Projektes es, geflüchtete Frauen, die sich um den Einstieg in Beruf und Arbeit bemühen, zu unterstützen. Die Frauen absolvieren eine umfangreiche Kompetenzfeststellungen mit individueller Beratung und Berufswegeplanung auf der Basis bewährter Methoden wie u.a. dem ProfilPass.

Auf diese Weise eröffnen sich Frauen die Chance, ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenzulernen und durch ehrenamtliche Begleitung den Weg in eine reguläre Ausbildung oder in eine Arbeitsstelle zu finden.

Mehr als 55 Frauen haben inzwischen an den Kompetenzfeststellungen teilgenommen und konnten den ersten Teil des Projekts „Frauen kommen an – Kompetenzfeststellung und Berufswegeplanung“ (Fka1) erfolgreich mit einer individuellen Berufswegeplanung abschließen.

Für eine weitergehende Förderung konnte mehr als 30 Frauen in das 2018 begonnene Modellprojekt „Frauen kommen an – Mentoring/Jobcoaching von geflüchteten Frauen zur Integration in Ausbildung und Arbeit“ (Fka2) übernommen werden.

Im Rahmen der Integrationsstrategie des Rheingau-Taunus-Kreises sollen 75 geflüchtete Frauen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis in einem Zeitraum von drei Jahren (2018-2021) bei der Suche nach Arbeit und Ausbildung professionell unterstützt werden.

Dieses Projekt (Fka2) wird von der Stiftung CITOYEN in enger Abstimmung mit dem Rheingau-Taunus-Kreis durchgeführt. Durch das Landesprogramm „WIR“ des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und den Rheingau-Taunus-Kreis wird es als innovatives Modellprojekt gefördert.