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Angebote für die Kinder der Darmstädter Erstwohnhäuser für Geflüchtete in der Otto-Röhm-Straße 

Mit einem Trommelworkshop des kubanischen Trommellehrers Juanka und der mobilen Kreativ-Werkstatt des Jugendkunstmobils der Offenbacher Jugendkunstschule bietet die Stiftung den Kindern der Darmstädter Erstwohnsiedlung wöchentlich im Wechsel kreative Angebote an, die von der Stiftung finanziert und von unserer Projektmanagerin Kerstin Reimers betreut werden.

(Foto: Sabrina Bautz)

Das JuKuMo nutzt einen Stellplatz im Außengelände oder auf den Parkplätzen der Anlage. Bei Regen oder Kälte steht ein Ausweichraum zur Verfügung.

(Foto: Marita Haibach)

Für den Trommelworkshop wird ein Gemeinschaftsraum in einem Wohnhaus genutzt. Im Sommer und bei schönem Wetter findet der Workshop auch mal auf dem Außengelänge statt.

Die Angebote schließen an unser Projekt für die geflüchteten Kinder des inzwischen aufgelösten Darmstädter Michaelisdorfs an. 

„Ihr Engagement und Ihre Unterstützung tragen zur großen Entfaltung der Kinder bei“, erklärt Marcelle Kinyok, Leiterin der Erstwohnhäuser und berichtet, dass beide Angebote den Kindern eine Möglichkeit bieten, den Alltag eine Weile zu vergessen und sich zwanglos kreativ zu betätigen.

In der Erstwohnsiedlung leben mehr als 140 Kinder im Alter von 4-14 Jahren mit ihren Familien. 

Die 2016 errichtete Erstwohnsiedlung für Geflüchtete besteht aus 14 Häusern zu je 9 Wohneinheiten à 70 qm und liegt in einem Gewerbegebiet. In jeder Einheit wohnen bis zu 8 Personen.
Trägerin der Einrichtung ist die Kooperation Asyl, die ein Zusammenschluss von Trägern der Sozialhilfe, dem Horizont e.V. Dieburg und Die Neue Wohnraumhilfe gGmbH Darmstadt ist. Das Team vor Ort besteht aus 12 Mitarbeiter*innen, die sowohl das Gebäudemanagement als auch Beratungsangebote (u.a. Konfliktberatung, Gesundheits- und psychosoziale Beratung) leisten, bei Asylverfahren unterstützen, offene Sprechstunden anbieten und kulturpädagogische Angebote organisieren. Eine intensive Betreuung wie im Michaelisdorf kann in Erstwohneinrichtungen nicht geleistet werden. Von den ca. 150 Ehrenamtlichen, die sich 2016 in der Flüchtlingshilfe bei der Kooperation Asyl engagiert haben sind nur noch wenige im Einsatz.